Bahnbeschreibungen Schauinsland 01-09


Loch 1

Eigentlich ein schönes Par 4 – Startloch, gerade, 277m lang und vom Abschlag ist das von zwei Bunkern verteidigte Grün zu sehen. Links begrenzt mittelhohes Gras die Spielbahn, rechts zieht buschiges, abfallendes Rough hinter dem Bunker die Bälle an. Und der Teich unmittelbar hinter dem Herrenabschlag ist (eigentlich) mühelos zu überwinden.

 


Loch 2

Mit 366 m das längste und schwerste Loch (Hcp 2) auf „Schausinsland“ mit einem Dogleg nach rechts. Links kommt der Teich wieder ein Stück und versteckt ins Spiel, rechts fällt das Fairway, mit drei Bunkern bestückt, in die Senke ab, links wartet ein Bunker. Präzises Spiel ist gefordert, um „unbehindert“ das 12m höher liegende Grün hoch anzuspielen.

 


Loch 3

Hier sollte man einen Augenblick verweilen und ‚Schausinland’ buchstäblich wahrnehmen. Der Abschlag sollte von der Höhe die Senke überwinden und auf dem wieder ansteigenden Fairway landen. Der Schlag Richtung Grün, das von der Kuppe verdeckt wird, muss ‚blind’ aber präzise erfolgen, zwei Bunker sind vorn und rechts positioniert.

 


Loch 4

Ein Par 3-Loch, hinter dessen Abschlag Kühe gebannt zuschauen. Mit 146m nicht zu lang, erscheint der ‚Eingang’ in die Landezone relativ schmal. Der Weg davor stört nicht, ein Bunker dahinter und zwei weitere links und rechts vom Grün empfehlen Vorlegen, wenn man nicht sicher ist, das Grün carry zu treffen.

 


Loch 5

Ebenfalls Par 3, 107 m lang. Wenn die lange Fahne weit links steht, und damit nicht sichtbar ist, spielt man das Grüns blind über den in die Spielbahn hineinragenden Hügel an. Hier ist kurz besser als zu lang: unmittelbar hinter dem Grün geht es steil ins Rough.

 

 


Loch 6

Die Mauer! Spektakulär dieses Loch. 144m lang (Par3), über das Biotop in der Schlucht und dann über den Bunker aufs Grün sollte es sein. Aus dem ziemlich schräg liegenden Rough davor an die Fahne zu spielen, verlangt sicheres, kurzes Spiel. Denn die Mauer ist eine Wand, die Bälle gern mit Effet ins Rough zurückschleudert.

 


Loch 7

Zur Erholung geht’s jetzt bergauf: 269m, Par 4, ohne Schwierigkeiten, wenn man links und rechts das Rough vermeidet. Mit dem zweiten Schlag das von zwei Bunkern geschützte Grün hoch anzuspielen, empfiehlt sich – wegen der undurchdringlichen Hecke dahinter.

 

 


Loch 8

90 m bis zum sowohl nach links wie nach rechts leicht abfallenden Grün zu spielen, ist problemloser als das richtige Lesen des Grüns.

 

 

 


Loch 9

Der Abschlag des Schlusslochs liegt etwa am höchsten Punkt des Stadtgebietes, eröffnet noch einmal den weiten Blick ins Land und auf das 13m tiefer liegende Grün. Ein Bunker zur Linken zum Schutz von Grün 2, das hineinragt, drei Bunker zur Rechten, entlang der nahen Strasse, ein Par 4, das eine hohe Annäherung aufs Grün empfiehlt, weil lang rollende Bälle gern im dahinter liegenden Teich landen.