05.10.2021 • Aufstieg der AK 65, Sieger beim Ludgerus-Cup 2021 und last but not least Gewinner des Mannschaftslochwettspiels der Rheinland Senioren (MLWR) – besser als mit einem Triple konnte die Saison für die 25 teilnehmenden Senioren im GCEH nicht laufen. Aber um es mit F.K. Wächter in seiner hinreißenden Karikatur zu sagen: “Wahrscheinlich guckt wieder kein Schwein“.

Der Aufstieg war souverän, der Gewinn des Ludgerus-Cup schon weniger und der Teller des 1996 ins Leben gerufene MLWR – damals gewann Heidhausen zum Auftakt und danach noch einmal 2002 – war bis zum letzten Flight umstritten. Gerd Zerbian brachte dann den Punkt, der zum 15,5 zu 14,5 Sieg gegen die Golffreunde aus Hösel reichte. In den ersten drei Runden wurden Krefeld-Stadtwald, Hubbelrath und Haan-Düsseltal bezwungen – wie ehrlicherweise zugegeben werden muss, hat uns die Heimspielserie die halbe Miete beschert. Die andere Hälfte basiert auf den Leistungen des Teams, das gegen Haan im Halbfinale und Hösel im Finale in allen Paarungen Vorgaben bis zu acht Schlägen bekam; das heißt, die Handicaps aller auswärtigen Mitbewerber waren besser. Umso bravuröser hat sich die GCEH-Zehn geschlagen.

Es begann mit dem Auftakt-Flight Reinhold Bagus (13,1) gegen Jörg Zerrahn (5,4), in dem 2,5 Punkte für Heidhausen gebucht wurden. Im zweiten Flight gab es sogar 5,5 Punkte: Peter Günther holte gegen den Schotten Alexander Walker 3 und Klaus Seifert 2,5 Punkte. Der dritte Flight brachte 4 Punkte mit, Egon Galinnis 3 und Franz Kutzhoff 1. Im vorletzten Flight gab es 2,5 Punkte von Klemens Bransmöller, danach kam der Siegespunkt von Gerd Zerbian. Nach hartem Kampf blieben Udo Sadlowski, Karsten Espey und Reiner Niedergesäß-Gahlen ohne Punkte. Sie brauchen sich schon deshalb nicht zu grämen, weil sie in den Runden zuvor reichlich Punkte zur Endspielteilnahme beigetragen hatten. Verhindert waren die weiteren Stützen Gerd Jäger, Uli Henrichs, Georg Lemm, Wolfgang Müller, Jürgen Ruppel, Michael Schürmann und GCEH-Präsident Volker Stöber, der in der ersten Saison in seinen drei Spielen die Höchstpunktzahl von 9 ins Clubhaus brachte.

Heinz Schlosser, Kapitän der Höseler und langjähriger, verdienstvoller Chef-Organisator der MLWR-Serie, der die Flights am 18. Loch in Empfang nahm und die Ergebnisse in seine Tabelle eintrug, hatte seine kurze „Depression“ nach der zweiten Endspielniederlage – 2020 hatte Hösel gegen Haan-Düsseltal den kürzeren gezogen – schnell wieder im Griff und erkannte die großartige Leistung des Heidhauser Teams an. Wie alle Teilnehmer lobte er den „Spirit of the Game“, der nicht nur im Endspiel, sondern in der ganzen Serie herrschte.

ews